Letzter Sonnenscan vor Reparatur

Am 28.03.2012 gelang es uns einen kompletten Sonnenscan durchzuführen (siehe Intensitätsdiagramm).

Azimut = 203,0°
Zeitmarke 0 = 28.03.2012 – 14:00:13
Zeitmarke 1645 = 28.03.2012 – 14:27:19

Dieser Scan wird leider erst einmal der Letzte sein, denn kurz danach gab es einen Kurzschluß in der Antriebssteuerung. Noch ist unklar welcher Antriebsmotor den Geist aufgegeben hat, aber es sieht auf jeden Fall nach Arbeit aus 😦

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Sonnenscan im März

Bei guten Wetterbedingungen Ende März ist es uns gelungen einen Sonnenscan durchzuführen. (Siehe Bild)

Scan-Parameter:
– Y-Scan, Azimut 204,3°
– 26.03.2012 14:27 Uhr (Zeitmarke 0) bis 14:46 Uhr (Zeitmarke 1200)
– Leicht bewölkt, +13°C

Zu unserer Erleichterung stimmt der gemessene Höhenwinkel mit der wirklichen Höhenposition der Sonne überein. Das nächste Mal werden wir die Scandauer so wählen, daß die Sonne Zeit hat den Scanbereich komplett zu verlassen.

Ein XY-Scan – (fast) wie er sein sollte

Die im letzten Blog-Artikel erwähnten Positionierprobleme waren „hausgemacht“. Nicht ein Programmierfehler war schuld, sondern die Protokollierfunktion welche eigentlich beim Entdecken von Unregelmäßigkeiten helfen sollte war der Verursacher der Störungen. Je länger das Programm lief, umso mehr Protokolldaten fielen an. Ab einer bestimmten Datenmenge kam es gerade in zeitkritischen Programmphasen zu Verzögerungen. Nach dem Ausschalten der Prokollierfunktion, funktionierten auch längere XY-Scans so wie erwartet, wie man an dem folgenden Diagramm sehen kann:

Auf dem Diagramm kann man sehr gut die Position der verschiedenen Satelliten im Azimutbereich von 161° bis 200° erkennen. Desweiteren kann man sehr gut erkennen, daß im rechten Teil eine Baumkrone und links, oberhalb der Satelliten, ein anderer Baum den Sichtbereich einschränken.
Schade nur, daß die Azimutachse um ca. 4° daneben liegt. Denn das Maximum bei 168° ist das Signal der Astra-Satelliten, welche in Wirklichkeit aber bei 172° zu finden sind.

Mondscan mit neuen Erkenntnissen

Nach dem erfolgreichen Mondscan vom 3. März ergab sich am 5. März die Gelegenheit einen neuerlichen  Scan durchzuführen. Diesmal wurde zur A/D-Wandlung des SAT-Finder-Signals die im Steuer-PC eingebaute Datenerfassungskarte (NI-DAQ 1200, 12 Bit Wandler) genutzt.

Beobachtungsobjekt = Mond
Azimut = 202,5°
Scan-Startzeit = 05.03.2012 – 22:51:58 (Zeitmarke 0)
Scan-Endzeit = 05.03.2012 – 23:24:37 (Zeitmarke 1964)
Wetterbedingungen = klar, +3°C

Dieser Scan wurde mit einer neueren Version der Visualisierungssoftware erstellt. Auf dem Diagramm geht die Zeitachse von links (Zeitmarke 0) nach rechts (Zeitmarke 1742).

Leider mußten wir auch erkennen, daß es bei längeren Scans zu Unregelmäßigkeiten kommen kann die zu einem Abbruch des Scans führen. Mit weiteren Testläufen werden wir diesem Fehler hoffentlich eingrenzen können.

Mondscan zeigt: Positionierung im Griff

Nachdem am Freitag (02.03.2012) die Umrechnungstabellen zur Positionssteuerung neu berechnet wurden, konnten wir heute am Mond überprüfen, inwieweit die Positioniergenauigkeit gestiegen ist. Das Ergebnis dieser Überprüfung war sehr zufriedenstellend. Auf dem nachfolgenden Bild kann man erkennen wie der Mond in den Scanbereich entritt und diesen wieder verläßt.

Standort = Bruno-H. Bürgel Sternwarte Berlin
Scan-Modus = Y-Scan (Höhe 48° bis 60°)
Azimut = 206,6°
Scan-Startzeit = 03.03.2012 – 21:18:51 (Zeitmarke 2191)
Scan-Endzeit = 03.03.2012 – 21:55:13 (Zeitmarke 11)

Als Scan-Modus wählten wir den „Y-Scan“ bei dem der Spiegel auf einer bestimmten Azimutposition stehen bleibt und in einem definierten Intervall (30 sec) auf und ab bewegt wird. Der Azimutwinkel und Höhenscanbereich wird so gewählt, das das Beobachtungsobjekt den Scanbereich kreuzt.

Die „Positionier-Baustelle“ kann erst einmal geschlossen werden. Dafür wird eine andere Baustelle aufgemacht. Die Visualisierungssoftware werden wir u.a. so überarbeiten, dass in der grafischen Darstellung der Scan-Startzeitpunkt auf der linken Seite und das Scan-Ende auf der rechten Seite liegt.
Fortsetzung folgt…